F-15C HUD-Bedienung
Das Head-up-Display (HUD) ist die wichtigste Flug- und Waffenanzeige der F-15C. Es vereint Fluglage, Navigation, Luftdaten, Ziel- und Waffeninformationen, damit der Pilot bei Manövern und im Gefecht nach draußen sehen kann.
Über die folgende Übersicht gelangen Sie zu den einzelnen Abschnitten.
Grundlegende HUD-Symbole
Viele Symbole bleiben unabhängig vom gewählten Hauptmodus sichtbar. Die kleinen winkelförmigen Zeiger, sogenannte Carets, markieren auf Kurs-, Geschwindigkeits-, Höhen- und Anstellwinkelskala jeweils den aktuellen Wert.

Inhaltsübersicht
Eine Nummer führt zur zugehörigen Erklärung.
Detaillierte Erklärungen
1. Kursskala
Das horizontale Band zeigt den magnetischen Steuerkurs in Zehnergraden: 35 bedeutet 350°, 00 bedeutet 000°. Der Caret markiert den aktuellen Kurs.
Der unterhalb des Bandes herausragende Strich zeigt die Peilung zum gewählten Navigationspunkt. Hier liegt er rechts vom aktuellen Kurs; zum Navigationspunkt ist daher eine Rechtskurve erforderlich.
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2. Geschwindigkeitsskala
Das linke vertikale Band zeigt die angezeigte Fluggeschwindigkeit in Knoten. Der Caret markiert den aktuellen Wert.
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3. Geschwindigkeitsvektor
Der kreisförmige Flugwegmarker zeigt die tatsächliche Bewegungsrichtung. Seine Lage zum Flugzeugsymbol verdeutlicht den Unterschied zwischen Nasenausrichtung und Flugweg, einschließlich Versatz durch Wind oder Schiebeflug.
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4. Anstellwinkelskala
Die innere Skala neben dem Geschwindigkeitsband zeigt den Anstellwinkel in AoA-Einheiten, nicht in Grad. Der Caret markiert den aktuellen AoA. Mit zunehmendem Winkel zwischen Nase und Flugweg steigt der Anstellwinkel.
Der dickste Teilstrich kennzeichnet den korrekten Anflug-Anstellwinkel (On-Speed-AoA). Richten Sie bei der Landung den AoA-Caret auf diesen Strich aus.
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5. Mach- und G-Anzeigen
Oben steht die aktuelle Machzahl, darunter stehen aktuelles und maximal zulässiges Lastvielfaches. Im kompakten Format bedeutet 10 1,0 G und 87 8,7 G.
Die Obergrenze der F-15C beträgt 9 G. Das System berechnet den zulässigen Wert jedoch abhängig von Machzahl und Außenlasten neu. Das HUD zeigt deshalb den unter den aktuellen Bedingungen geltenden Grenzwert, nicht immer 9 G.
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6. Kanonenkreuz
Das feste Kreuz ist auf die Rohrachse der M61 ausgerichtet und erscheint bei eingeschaltetem Hauptwaffenschalter. Berechnete Kanonenmodi ergänzen diese Referenz um eine eigene Ziellösung.
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7. Höhenskala
Im normalen Navigationsbetrieb zeigt das rechte vertikale Band die barometrische Höhe in Fuß. Der Caret markiert die aktuelle Höhe.
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8. Flugzeugsymbol
Das feste W-Symbol ist die Längsachsenreferenz des Flugzeugs. Der Vergleich mit dem Geschwindigkeitsvektor macht Anstellwinkel und Flugwegversatz sichtbar.
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9. Roll-Steuerhinweis
Dieser Hinweis führt zum gewählten Navigationspunkt. Rollen Sie, um den Geschwindigkeitsvektor zum Hinweis zu bewegen, und verringern Sie die Querneigung, sobald beide zusammenkommen.
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10. Nickwinkelskala
Die Skala zeigt die Nicklage in 5°-Schritten und dreht sich mit der Querneigung. Positive Linien liegen über dem Horizont, negative darunter.
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11. Navigationsdaten
Der Block unten rechts nennt Wegpunkt und Navigationsmodus, anschließend Quelle, Entfernung und verbleibende Flugzeit. 1 NAV, N 30.3 und 5 MIN bedeuten Wegpunkt 1, noch 30,3 Seemeilen und ungefähr fünf Minuten bis zur Ankunft.
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12. Horizontlinie
Die Horizontlinie entspricht 0° Nicklage. Sie bleibt eine Lagereferenz, wenn der echte Horizont schlecht sichtbar ist, und bewegt sich bei Nickänderungen relativ zum Flugzeugsymbol.
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Kanonenmodi
Die Anzeige hängt davon ab, ob Radarentfernungsdaten verfügbar sind. Die drei Bilder zeigen das Visier ohne Radaraufschaltung, das GDS-Visier bei STT und den BATR-Hinweis nach dem Schuss.
Bild 1 · Kanone ohne Radaraufschaltung

Ohne Radaraufschaltung wird der Zielpunkt für eine feste angenommene Entfernung von 2.000 Fuß berechnet. Er zeigt die erwartete Geschossposition in dieser Entfernung, keine Lösung auf Basis der tatsächlichen Radarentfernung des Ziels.
Anders als F-16 oder F/A-18 zeigt die F-15C ohne Radarentfernung keinen Kanonentrichter, sondern diese Referenz mit fester Entfernung.
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Bild 2 · Kanonenrichtvisier GDS
Bei gewählter Kanone erscheint das GDS-Visier (Gun Director Sight) nur bei Radar-Einzelzielverfolgung, STT (Single Target Track), und wenn das Ziel innerhalb der Kanonenreichweite liegt.

1. GDS-Visier
Jeder Teilstrich am Kreis entspricht 1.000 Fuß. Der kleine Mittelpunkt ist der berechnete Zielpunkt.
Halten Sie ihn beim Schießen ruhig auf dem Ziel oder führen Sie ihn während des Feuerns in Richtung des Auftriebsvektors des Ziels über dieses hinweg. GDS liefert eine Vorhersage; ein Treffer hängt auch von der Zielbewegung während der Geschossflugzeit ab.
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2. Zielmarkierungsrahmen
Der TD-Rahmen (Target Designator) kennzeichnet die Sichtlinie, LOS, zum radarverfolgten Ziel. Er zeigt dessen aktuelle Richtung, nicht den vorhaltkorrigierten Kanonenzielpunkt.
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3. Kanonenmunition
Die Zahl nennt die verbleibenden Geschosse. Hier bedeutet 950, dass noch 950 Schuss vorhanden sind.
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4. Reichweitenhinweis
Der helle Punkt nahe dem Visierrand hilft bei der Beurteilung der Kanonenreichweite. Er verändert sich mit den aktuellen Bedingungen und ist keine feste Entfernungsreferenz.
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5. Annäherungsgeschwindigkeit
Dieser Wert in Knoten beschreibt die Entfernungsänderung zwischen Flugzeug und Ziel. Positive Werte bedeuten Annäherung, negative Werte einen zunehmenden Abstand. Im Bild steht 0.
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6. Radarentfernungsskala
Die Skala rechts im HUD zeigt die Zielentfernung. Die obere 10 bezeichnet einen Skalenendwert von 10 Seemeilen; die mittlere 5 markiert 5 Seemeilen.
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7. Schrägentfernung zum Ziel
Alle drei mit 7 markierten Stellen zeigen die Schrägentfernung, also die direkte Entfernung vom eigenen Flugzeug zum Ziel.
- Markierung am Visierkreis: 1.000 Fuß pro Teilstrich; die gezeigte Position wird optisch auf etwa 3.300 Fuß geschätzt.
- Zeiger an der Radarskala: Entfernung in Seemeilen.
- Zahl unten rechts:
R 0.6bedeutet 0,6 Seemeilen.
Unterscheiden Sie die Fußskala des Visiers von den Seemeilen der Radarskala und Zahlenanzeige.
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Bild 3 · Geschosse auf Zielentfernung (BATR)
Nummer 1 kennzeichnet das BATR-Dreieck, Nummer 2 die Annäherungsgeschwindigkeit.

1. BATR-Dreieck
BATR steht für Bullets at Target Range. Nach dem Feuern erscheint ein Dreieck an der Geschossposition, sobald die Geschosse die aktuelle Zielentfernung erreichen.
Der GDS-Zielpunkt ist eine Vorhersage zum Schusszeitpunkt. Auch bei Deckung mit dem Ziel ist ein Treffer nur möglich, wenn sich dessen Beschleunigung während der Geschossflugzeit nicht wesentlich ändert. BATR dient dagegen der nachträglichen Beurteilung: Es zeigt, ob Geschosse und Ziel auf Zielentfernung übereinanderliegen.
Bleibt das BATR-Dreieck auf dem Ziel, weist dies auf Treffer des Geschossstroms hin. Bei einem Versatz fliegen die Geschosse auf Zielentfernung daneben.
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2. Negative Annäherungsgeschwindigkeit
-11 ist die Annäherungsgeschwindigkeit in Knoten. Das Minuszeichen bedeutet, dass der Abstand mit ungefähr 11 Knoten zunimmt.
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AIM-9-Sidewinder-Modi
Die Bildfolge beschreibt das HUD dieses Spiels: Suchkopfmodi, radargestützte Starthilfen und Symboländerungen bei Annäherung von außerhalb der Höchstreichweite bis unter die Mindestreichweite.
Beurteilen Sie Reichweite und Suchkopfaufschaltung getrennt. Ein vergrößerter ASE-Kreis oder IN RNG bestätigt keine Suchkopfaufschaltung. Prüfen Sie zusätzlich, ob der Suchkopf auf das Ziel zeigt und der hohe Aufschaltton hörbar ist.
Bild 1 · SM und arretierter Suchkopf (Caged)
Bei Auswahl von Kurzstreckenflugkörpern (SM) zeigt das HUD AIM-9-Status und Suchkopfsymbole. Der Suchkopf ist standardmäßig arretiert (Caged) und zeigt ungefähr entlang der Flugzeugachse.

1. Waffenstatus: S 2M
S 2M unten links beschreibt Waffe und Restbestand: S = SM, Kurzstreckenflugkörper; 2 = zwei verbleibende Flugkörper; M = Variante AIM-9M.
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2. Suchkopfrichtung
Der kleine Kreis zeigt die aktuelle Suchkopfrichtung. Hier bleibt der Suchkopf nahe der Achse arretiert, statt das Ziel zu verfolgen.
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3. Suchbereich des Suchkopfs (noch nicht umgesetzt)
Der größere äußere Kreis stellt den Suchbereich dar. Die zugehörige Suchfunktion ist noch nicht umgesetzt; der Kreis bestätigt weder eine durchgeführte Suche noch eine Zielaufschaltung.
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Bild 2 · Freigegebener Suchkopf (Uncaged)
Uncage löst die Arretierung. Hier hat sich der kleine Kreis von der Achse entfernt und folgt dem Ziel.

1. U: Uncaged-Status
Das U unten rechts zeigt den freigegebenen Suchkopf an. Es bezeichnet dessen Modus, bestätigt allein aber keine Zielaufschaltung.
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2. Richtung des verfolgenden Suchkopfs
Der kleine Kreis zeigt die Sichtlinie des Suchkopfs zum verfolgten Ziel. Vor dem Start müssen die Ausrichtung auf das beabsichtigte Ziel und der hohe Aufschaltton im Kopfhörer bestätigt werden.
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Bild 3 · PDT und dynamischer Startbereich
Bei einem primär bezeichneten Radarziel, PDT (Primary Designated Target), erlauben dessen Daten die Berechnung des dynamischen Startbereichs (DLZ). ASE-Kreis, Steuerpunkt, Zielrahmen und Reichweitenmarken werden angezeigt. Hier liegt das Ziel noch außerhalb der Höchstreichweite.

1. ASE und Zielgeschwindigkeitsvektor
Der ASE-Kreis (Allowable Steering Error, zulässige Steuerabweichung) ist verkleinert, solange das Ziel außerhalb der Höchstreichweite liegt.
Die vom Kreis ausgehende Linie zeigt den Zielgeschwindigkeitsvektor in Draufsicht, nicht die vertikale Bewegung des Ziels im HUD.
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2. Steuerpunkt
Der helle Punkt ist die Steuerreferenz. Ihn in den ASE-Kreis zu bringen, verringert die nach dem Start erforderlichen Flugkörperkurven, spart Energie und verbessert die Abfanggeometrie.
Er ist kein Suchkopf-Aufschaltsymbol. Da das Ziel hier noch außer Reichweite liegt, genügt ein Punkt innerhalb ASE nicht als Startgrund.
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3. Zielmarkierungsrahmen
Der TD-Rahmen markiert die Sichtlinie (LOS) zum Radar-PDT. Er zeigt das bezeichnete Radarziel, bestätigt aber keine Aufschaltung des AIM-9-Infrarotsuchkopfs.
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4. RMax: Höchstreichweite
Die obere DLZ-Marke zeigt die unter aktuellen Bedingungen berechnete Höchstreichweite. Jenseits von RMax liegt das Ziel außerhalb des berechneten Startbereichs.
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5. RTR: Reichweite gegen ein abdrehendes Ziel
RTR (Range Turn and Run) schätzt die Reichweite gegen ein Ziel, das abdreht und flieht; häufig als No-Escape-Reichweite bezeichnet. Innerhalb RTR sind die Startbedingungen günstiger, ein Treffer ist jedoch nicht garantiert.
Zurück zur Übersicht · Bild 3 · PDT und dynamischer Startbereich
6. RMin: Mindestreichweite
Die untere DLZ-Marke zeigt die Mindestreichweite. Unterhalb RMin nicht starten; den zugehörigen HUD-Warnhinweis zeigt Bild 7.
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Bild 4 · In Reichweite, aber noch arretiert
Beim Eintritt in die Höchstreichweite vergrößert sich ASE und IN RNG erscheint. Die Entfernung ermöglicht nun einen potenziellen Treffer, bestätigt aber keine Infrarotaufschaltung.

1. Vergrößerter ASE-Kreis
ASE ist vergrößert, doch der kleine Suchkopfkreis bleibt nahe der Achse statt auf dem Zielrahmen links. In diesem Zustand nicht starten.
Der Suchkopf muss auf das Ziel zeigen und den hohen Aufschaltton liefern; zusätzlich muss die Entfernung passen. ASE-Vergrößerung oder IN RNG allein reicht nicht.
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2. Annäherung und Entfernungszeiger
Nummer 2 zeigt auf den Radarentfernungszeiger und die danebenstehende Annäherungsgeschwindigkeit. 709 ist in Knoten; der positive Wert bedeutet abnehmenden Abstand. Es handelt sich nicht um eine Suchkopfaufschaltanzeige.
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Bild 5 · Freigabe und Nachführung zum PDT
Wenn ein Radar-PDT vorhanden ist, wird der Suchkopf beim Freigeben auf dessen Sichtlinie nachgeführt.

1. Suchkopf auf Ziel-LOS nachgeführt
Der kleine Suchkopfkreis liegt auf dem Zielrahmen; unten rechts erscheint U. Das Radar liefert die Zielrichtung zur Ausrichtung des Suchkopfs.
Nachführung bedeutet noch keine Infrarotaufschaltung. Bestätigen Sie vor dem Start den hohen Aufschaltton und geeignete Reichweitenbedingungen.
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Bild 6 · Innerhalb RTR und Nahbereichsring
Innerhalb RTR erscheint ein Dreieck unter dem TD-Rahmen und ASE blinkt. Die Bedingungen sind sehr günstig; Suchkopfaufschaltung und RMin-Grenze gelten weiterhin.

1. Nahbereichsring
Unter 12.000 Fuß Zielentfernung erscheint eine zusätzliche kreisförmige Schrägentfernungsanzeige. Sie erfüllt eine andere Aufgabe als der äußere ASE-Kreis.
Der innere Bogen ist hier ungefähr ein Halbkreis: Das Ziel hat gerade etwa 6.000 Fuß erreicht. Unten rechts steht außerdem R 1.0.
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2. Dreieck unter dem TD-Rahmen
Das Dreieck zeigt ein Ziel innerhalb RTR an. Zusammen mit blinkendem ASE kennzeichnet es günstige Startbedingungen. Ein Standbild kann das Blinken nicht darstellen.
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Bild 7 · Unter Mindestreichweite: Break X
Unterhalb der Mindestreichweite verschwindet ASE und wird durch ein blinkendes großes X, Break X, ersetzt.

1. Break X: Ziel zu nahe
Das große X warnt vor dem Start: Der Flugkörper könnte nicht rechtzeitig auf eine wirksame Geschwindigkeit beschleunigen; außerdem können Explosionssplitter den eigenen Flugweg kreuzen.
Die Warnung gilt auch bei weiterhin aufgeschaltetem Suchkopf oder sichtbarem Dreieck unter dem TD-Rahmen. Vergrößern Sie den Abstand, bevor Sie die Startbedingungen neu beurteilen.
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Kombinierter Kanonen- und Flugkörpermodus
Bei gewähltem SM aktiviert Coolie Up den kombinierten Modus. Die Kanone steht zusätzlich zur Auswahl und Nutzung bereit, während SM gewählt bleibt. Das HUD kombiniert die Symbole beider Waffen.
Bild 1 · Normales HUD

GDS-Visier, Zielrahmen und Suchkopfrichtung erscheinen gemeinsam. S2M950 unten links kombiniert SM-Status und Munition: S2M bedeutet zwei AIM-9M, 950 bedeutet 950 verbleibende Kanonenschuss.
Siehe GDS-Erklärung und SM-Suchkopfrichtung.
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Bild 2 · HUD REJ

Dies ist derselbe kombinierte Modus mit HUD REJ. Kurs-, Geschwindigkeits- und Höhenband sind ausgeblendet, um die Darstellung zu entlasten. Visier, Suchkopfrichtung, Zielrahmen und Radarentfernungsskala bleiben sichtbar.
Nur der Detailgrad ändert sich; der kombinierte Modus bleibt aktiv. Die rechte 0–10-Skala ist die Radarentfernungsskala, nicht das Höhenband.
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AIM-7-Sparrow-Modi
Die meisten Symbole entsprechen der AIM-9M-Anzeige: ASE, Steuerpunkt, TD-Rahmen, DLZ und Zielentfernung. Dieser Abschnitt behandelt die Unterschiede.
In diesem Spiel muss AIM-7 bei Radar-STT gestartet werden. Die halbaktive Radarlenkung benötigt bis zum Einschlag fortgesetzte Radarbeleuchtung. Caged/Uncaged-Prüfungen und der Infrarot-Aufschaltton der AIM-9 gelten nicht für Sparrow.
Bild 1 · AIM-7 und 12°-Beleuchtungskreis

Bei MR (Mittelstreckenflugkörper) mit gewählter AIM-7 erscheint ein 12°-Kreis als Referenz für den Radar-Beleuchtungsbereich in FLOOD. In FLOOD muss das Ziel innerhalb dieses Kreises bleiben.
Dieser Kreis ist weder ASE noch der AIM-9-Suchbereich. Er erscheint bereits bei AIM-7-Auswahl; der Kreis allein bedeutet daher nicht, dass FLOOD aktiv ist. Siehe Bild 4.
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Bild 2 · STT und Starthinweise

Bei STT ähneln Entfernungs- und Steuerhinweise denen der AIM-9. Außen liegt die FLOOD-Referenz, innen ASE; der helle Punkt ist der Steuerpunkt.
- ASE und Zielgeschwindigkeitsvektor: gleiche Deutung in Draufsicht.
- Steuerpunkt: innerhalb ASE bringen, um Flugkörperkurven zu reduzieren und Energie zu sparen.
- TD-Rahmen: Sichtlinie zum Radarziel.
- DLZ: RMax, RTR und RMin wie bei AIM-9 lesen, jedoch mit den aktuellen AIM-7-Berechnungen.
ASE ist vergrößert, IN RNG erscheint, R 9.3 bedeutet 9,3 Seemeilen Schrägentfernung. Beim Start muss das Radar dennoch in STT sein. Danach Verfolgung und Beleuchtung fortsetzen.
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Bild 3 · Innerhalb RTR

Unter dem Zielrahmen steht ein Dreieck; R 7.4 bedeutet 7,4 Seemeilen. Dreieck und blinkendes ASE entsprechen dem AIM-9-RTR-Abschnitt: günstigere Bedingungen, keine Treffergarantie. Das Blinken ist im Standbild nicht sichtbar.
AIM-7 benötigt weiterhin STT beim Start und danach fortgesetzte Radarbeleuchtung. RTR macht den Flugkörper nicht autonom.
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Bild 4 · FLOOD-Beleuchtung

FLOOD unten rechts kennzeichnet den aktiven Modus. Halten Sie das Ziel dauerhaft im 12°-Kreis, damit die reflektierte Radarenergie für die AIM-7-Lenkung verfügbar bleibt.
Wurde AIM-7 bereits in STT gestartet und geht die Aufschaltung während des Fluges verloren, kann FLOOD die weitere Beleuchtung unterstützen. Die STT-Startanforderung dieses Spiels bleibt unverändert.
FLOOD stellt nicht automatisch STT her und macht AIM-7 nicht autonom. Siehe auch FLOOD bei automatischer Zielerfassung.
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AIM-120-AMRAAM-Modi
ASE, Steuerpunkt, TD-Rahmen und DLZ werden ähnlich wie bei AIM-9 und AIM-7 gelesen. Die Besonderheiten sind der Sichtstart in diesem Spiel und das abweichende Symbol unter dem Zielrahmen innerhalb RTR.
Bild 1 · Sichtstart ohne PDT

AIM-120 kann ohne Radar-PDT gestartet werden. Das HUD zeigt VISUAL und einen gestrichelten 12°-Kreis. Stellen Sie sicher, dass das Ziel innerhalb von 10 Seemeilen liegt, und bringen Sie es in den Kreis.
Bei weiter entfernten Zielen innerhalb dieser Grenze ist Vorhalt für deren Bewegung nötig, statt nur auf die aktuelle Position zu zielen.
Der Kreis ist die Sichtstartreferenz, weder ASE noch AIM-7-FLOOD-Kreis. Die STT-Startanforderung der AIM-7 gilt für diesen Sichtmodus nicht.
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Bild 2 · PDT und Reichweitenhinweise

Mit Radar-PDT erscheinen Zielrahmen, ASE, Steuerpunkt und DLZ. R 40.7 bedeutet 40,7 Seemeilen Schrägentfernung. ASE ist verkleinert: Das Ziel liegt noch jenseits der aktuell berechneten Höchstreichweite.
Siehe ASE und Zielvektor, Steuerpunkt, TD-Rahmen, RMax, RTR und RMin. Die Interpretation bleibt gleich, mit den aktuellen AIM-120-DLZ-Werten.
Die 10 Seemeilen aus Bild 1 gelten für Sichtstarts ohne PDT, nicht als allgemeine AIM-120-Reichweitengrenze bei vorhandenem PDT.
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Bild 3 · In Reichweite

Das Ziel liegt im berechneten Startbereich: ASE vergrößert sich, IN RNG erscheint und R 27.6 zeigt 27,6 Seemeilen Schrägentfernung.
Beurteilen Sie Steuerpunkt und DLZ gemeinsam mit den Reichweitenhinweisen. IN RNG garantiert keinen Treffer. AIM-9-Suchkopfzustände und Infrarottöne sind hier keine Startkriterien.
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Bild 4 · Sechszackiger Hinweis innerhalb RTR

Innerhalb RTR erscheint ein sechszackiger Hinweis unter dem TD-Rahmen, hier als Stern dargestellt. Er unterscheidet sich vom Dreieck bei AIM-9 und AIM-7.
Siehe die RTR-Erklärung: günstigere Bedingungen, keine Treffergarantie. ASE, DLZ und Mindestreichweite weiterhin beachten.
R 28.8 steht für 28,8 Seemeilen. RTR hängt von den aktuellen Bedingungen ab; die Entfernung in einem Bild ist kein fester Schwellenwert.
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Radar-Modi zur automatischen Zielerfassung
Diese Modi schalten Ziele im Suchvolumen schnell auf, ohne manuelle Bezeichnung mit dem Radarcursor. SS, VS und BST erfassen automatisch bis 10 Seemeilen (NM), LR BST bis 40 NM.
SS — Supersearch
Der große Kreis stellt einen 20°-Suchbereich dar. In diesem Spiel lässt er sich mit der Antennenhöhensteuerung um bis zu 10° nach oben oder unten verschieben. Bringen Sie das Ziel zur automatischen Erfassung bis 10 NM in den Suchbereich.
Die Bilder zeigen die zentrierte, nach oben und nach unten versetzte Lage. Beim Versetzen kann ein Teil des Kreises außerhalb des HUD liegen.



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VS — Vertikale Suche
VS nutzt zwei Scanlinien (Two-Bar) von +5° bis +55° oberhalb der Rumpfreferenzlinie (FRL), bei einer Azimutbreite von 7,5°.
Die vertikale HUD-Linie zeigt die Suchrichtung; das Suchvolumen reicht über das HUD hinaus nach oben. Bringen Sie das Ziel in dieses hohe, schmale Volumen zur automatischen Aufschaltung bis 10 NM.

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BST — Suche entlang der Radarachse
BST sucht entlang der Radarachse. Bringen Sie das Ziel in den mittigen HUD-Kreis zur automatischen Aufschaltung bis 10 NM.

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LR BST — Achsensuche mit großer Reichweite
LR BST arbeitet wie BST, aber mit kleinerem HUD-Kreis und einer maximalen automatischen Aufschaltentfernung von 40 NM. Halten Sie das Ziel im kleinen Kreis, um es weiter entfernt als mit SS, VS oder BST zu erfassen.

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FLOOD — Flächenbeleuchtung
FLOOD wird gewöhnlich mit der halbaktiv radargelenkten AIM-7 verwendet. Es beleuchtet einen Bereich vor dem Flugzeug, ohne wie die Erfassungsmodi eine STT-Aufschaltung herzustellen.
Geht STT bei einer AIM-7 im Flug verloren, wechseln Sie zu FLOOD und halten Sie das Ziel im Beleuchtungskreis, um reflektierte Radarenergie für die Lenkung bereitzustellen.
Das HUD zeigt den Kreis und FLOOD. Auch nach dem Moduswechsel muss das Ziel beleuchtet bleiben; der Flugkörper wird nicht selbstlenkend.

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